Gosia Rogala - Portrait

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Komponistin - Gesangslehrerin


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Könntest du dich bitte kurz vorstellen?
Ich bin Gosia Rogala, Jazzsängerin und Gesangspädagogin, geboren in Polen/Lodz, wohne und arbeite in Düsseldorf.
1992 bin ich zusammen mit meiner Familie nach Deutschland gekommen.
Ich bin in einer musikalischen Familie aufgewachsen, meine Mutter ist Opernsängerin, mein Bruder Pianist.
Ich habe mich allerdings spät dafür entschieden Musik zu studieren, erst nach dem Abi.
Jazz fand ich schon immer sehr interessant und da ich gern etwas eigenes schaffe und den Drang zur Veränderung verspüre,
war Jazzgesang die richtige Wahl für mich.



Erzähle uns doch ein wenig von deinem Studium an der “Royal Conservatory” in Den Haag?
Die Zeit in Den Haag war eine sehr lehrreiche und schöne Zeit. 
Das schöne an diesem Studium war, dass man sich in einer multikulturellen Umgebung befand, mit Leuten die aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen kamen um Musik, Ballett, Oper und Jazz zu studieren.
Mein Konzertdiplom war an sich ein Konzert, das von den Dozenten bewertet wurde. 2005 habe ich meinen Bachelor gemacht. 
Den Haag ist ein toller Ort um zu studieren, ganz besonders weil man auch ganz schnell am Meer sein kann und ich liebe das Meer.
In Zeiten wo man viel Stress hatte, war das der beste Ort um zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen.


Welche Instrumente spielst du?
Ich spiele ein wenig Klavier und ganz wenig Schlagzeug. Das allerdings würde ich gerne vertiefen. Es macht nämlich ungemein viel Spaß.


Du bist Mitglied im “Wolfgang Eichler Quartett”.
Wie kam es dazu und was genau macht ihr?
Seit paar Jahren schon bin ich ein Teil dieses Quartetts und zwar deshalb, weil ich Laut Wolfgang seine Vokalisen genau nach seiner Vorstellung umsetze. Wenn man sich die Musik von Wolfgang anhört, wird man schnell feststellen, dass ich nie einen Text zu singen habe.
Meine Rolle ist die eines vokalen Instruments.
Viele seiner Kompositionen wurden bereits in den 80 Jahren verfasst und das kann man auch raus hören, wie ich finde.


Neben dem “Wolfgang Eichler Quartett” bist du Sängerin der “Gosia Rogala Group”, nur Hobby oder mehr?
Es handelt sich hier sicher um kein Hobby. Ich bin Musikerin und auch das Singen gehört zu meinem Beruf.
Man kann natürlich sagen, dass ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe.
"Gosia Rogala Group" ist mein Projekt, das meine Kompositionen und Arrangements präsentiert, mein Baby so zu sagen.


Du hast dein erstes Album veröffentlicht, gibt es eine spannende Geschichte aus der Zeit im Studio?
Meine CD ist 2010 bei Sena Verlag erschienen. Sie trägt den Titel "Wishing for Light Days".
Das interessente ist, dass ich diese CD mit 2 verschiedenen Bands aufgenommen habe.
Alle Musiker haben sehr gute Arbeit geleistet.
Die Zeit im Studio beschränkte sich auf nur 3 Tage, was wiederum bedeutete, dass man sehr konzentriert und intensiv arbeiten musste.
Aber auch in der Knappheit der Zeit war es ein Leichtes ein gutes Ergebnis zu erzielen, da alle Musiker und Tontechniker sehr entspannt,
lustig, aber auch fokussiert waren.



Du bist “Vocalcoach” in der Musik Akademie Düsseldorf.
Welche Musikrichtungen unterrichtest du?
Ich unterrichte in allen Richtungen außer der klassischen, also Pop, Jazz, Rock und Musical.


Wie sehen deine weiteren Pläne aus?
Ich möchte gerne noch viel mehr Musik machen, mehr live Auftritte machen und noch mehr Musik produzieren,
aber auch bei verschiedenen anderen Projekten mitwirken.



Was schätzt du am Düsseldorfer Umfeld?
In Düsseldorf gibt es viele kunstinteressierte Menschen und gute Locations für Livemusik.


Beschreibe deine Arbeit in 3 Worten?
I love music.


Nenne uns etwas ohne, dass du nicht Leben könntest ?
Musik, Kunst, Familie, echte Freunde und Hunde.


Dein Lieblingsplatz in Düsseldorf?
Ich mag viele Plätze in Düsseldorf und kann mich deshalb nicht für einen Ort entscheiden.


Dein Hauptcharakterzug?
Ich bin hoffnungslose Optimistin.


Dein größter Fehler? 
Ich habe hier und da Fehler, aber ich wüsste jetzt nicht, was mein größter Fehler ist. Bin oft unzufrieden mit mir selbst,
doch jeder Musiker strebt nach Perfektion, oder?



Wie geht es dir heute?
Mir geht es fast immer gut, siehe Frage 13. Solange ich gesund bin, viele Gründe zum Lachen habe, mein Magen voll ist
und ich ein Dach über dem Kopf habe, kann es mir ja nur gut gehen.



Dein Abschlusskommentar? 
Musik und Singen sind für mich wie ein guter Kaffee am Morgen, ohne den geht es einfach nicht!



Gosia Rogala | gosia @ gosia-rogala.de  | www.gosia-rogala.de | Mobil: 0151-560 15 706

  


 Interview & Fotografie: Tobias Herx, Christian Laskawi


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